Künstlerische Interventionen im Guggenheim Museum
Seit der Eröffnung im Jahr 1959 hat die exzentrisch-organische Architektur des Guggenheim Museums immer wieder zu künstlerischen Reaktionen inspiriert. Der große Leerraum in der zentralen Rotunde war schon häufiger Ort für Installationen oder andere künstlerische Eingriffe. Zum 50-jährigen Bestehen des Gebäudes hat das Museum mehr als 200 Künstler, Architekten und Designer eingeladen, sich von dem zentralen Leerraum zu gestalterischen Visionen inspirieren zu lassen. In Form von Renderings, Zeichnungen und Collagen sind die Ergebnisse nun in der Ausstellung „Contemplating the Void: Interventions in the Guggenheim Museum“ noch bis zum 28 April 2010 in New York zu sehen. Zusammengestellt wurde die Schau von der stellvertretenden Direktorin und Chefkuratorin der Solomon R. Guggenheim Foundation, Nancy Spector, sowie David van der Leer, Kurator für Architektur und Design. Beteiligte Entwerfer sind unter anderem die Künstler FAKE DESIGN (Ai Weiwei), Anish Kapoor, Lawrence Weiner und Rachel Whiteread; die Designer Fernando und Humberto Campana, Joris Laarman Studio und Studio Job; und Architekten wie Álvaro Siza Vieira, BIG (Bjarke Ingels Group), Greg Lynn, MVRDV, N55, Snøhetta, Daniel Libeskind, Toyo Ito und West 8.
„Contemplating the Void: Interventions in the Guggenheim Museum“ ist zugleich als Benefizaktion für das Museum gedacht. Viele der gezeigten Arbeiten sollen im Rahmen einer Benefizveranstaltung am 4. März 2010 vor Ort und online versteigert werden. Der Erlös aus dieser Aktion soll dem Ausstellungsprogramm des Museums zugute kommen.
Contemplating the Void: Interventions in the Guggenheim Museum
Guggenheim Museum, New York
Noch bis zum 28. April 2010
www.guggenheim.org













