Zumtobel auf der Biennale in Venedig
Francois Roche stellt im Arsenale Teile der Konzeptstudie „The building which never dies“ vor – ein nächtliches Observatorium, das sich um die eigene Achse dreht. Das Labor ist auf den Mond ausgerichtet, wenn dieser über dem Horizont steht, um das mindestens 1 Lux starke Mondlicht zu nutzen und sogar noch zu verstärken. Die Ergebnisse aus der Studie zum Projekt von „The building which never dies“ dienten Francois Roche als Inspiration zur Entwicklung eines Masterpieces für Zumtobel. Phosphoreszierende Materialien liefern Informationen über die Aktivität der Sonne, über den Grad ihrer Gefährlichkeit. Das Nachleuchten der Komponenten fungiert als Detektor, als architektonischer Marker für die Mutation unserer Umwelt; es bildet das Auftreten von UV-Strahlungskrankheiten beim Menschen ab. Während der Biennale wird das Masterpiece erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt.
Eine Arbeit der österreichischen Lichtkünstlerin Siegrun Appelt im deutschen Pavillon wird ebenfalls von Zumtobel unterstützt. Ein LED-Lichtbild mit individuell programmierten Farbabläufen der Künstlerin in intensiven Rottönen unterstreicht im intensiven Farbspiel das emotionale Konzept des Pavillons. Mit dessen Konzept „Sehnsucht" präsentieren die Kuratoren die emotionalen, intimen und sinnlichen Aspekte der Architektur. In der Tradition eines klassischen Salons wird ein dreidimensionales Porträt zeitgenössischer, deutscher Architektur zwischen historischen Bauformen und zeitgenössischen Bauten gezeigt.
Die Architekturkooperative „Raumlabor“ präsentiert in den Giardini das „Küchenmonument“. Diese mobile Skulptur existiert in zwei Zuständen: eine mit Zinkblech verkleidete Skulptur und eine pneumatische Raumhülle, die die Skulptur im öffentlichen Raum zum Werkzeug zur Konstruktion temporärer Gemeinschaften erweitert. Es definiert den Raum neu, sorgt für neue Sichtbeziehungen zwischen innen und außen.
Im Zentrum Venedigs zieht eine Installation mit der „Starbrick“-Leuchte von Olafur Eliasson die Blicke der Besucher auf sich. Die in der Ludoteca in der Via Garibaldi arrangierte Installation besteht aus mehreren „Starbrick“-Modulen. Die Leuchte ist das Resultat einer Zusammenarbeit von Eliasson und Zumtobel. Das Modul lässt sich als Einzelelement oder auch in der Anordnung von mehreren Modulen zu einem leuchtenden Kunstobjekt zusammensetzen.
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